Gedanken zur eigenen Motivation

Nachdem ich gestern mal wieder motiviert wurde, doch meine Gedanken etwas breiter verfügbar zu machen, nehme ich das tatsächlich einfach mal zum Anlass, zumindest mal das erste der beiden Themen, die mich im Moment sehr umtreiben, aufzuschreiben, wobei, ich kann hier sicherlich nur einen Teil der Gedanken zu dem Thema aufschreiben, es bedarf noch einer Menge weiterer Posts, aber schauen wir mal…
Die beiden Themen, die mich im Moment beschäftigen sind:
– IT Security (im Zeichen all der Bugs, die wir in den letzten paar Wochen immer wieder sehen)
– Gedanken dazu, wie ich mein Leben besser sortiere

Letzteres ist dann auch das Thema, über das ich heute schreiben möchte. Ausgelöst, bzw zurück in den Fokus kamen diese Gedanken sicherlich durch eine schwierige Zeit im letzten Jahr, die ich im nachhinein einfach als zu intensiv erlebt habe. Sie war schwierig, ja, aber ich will sie nicht als schlecht bezeichnen, denn sie hat mich vorran gebracht. Und letztlich ist das auch der Kerngedanke, den ich hier darstellen möchte. Wie eigentlich stelle ich mich solchen Problemen und schweren Zeiten.

Um kurz einen kleinen Bogen zu spannen – ich habe seit einiger Zeit, in der ich es mir angewöhnt habe, mir einfach jeden Tag die Zeit zu nehmen, einen Waldspaziergang zu machen und den Kopf frei zu bekommen und über andere Dinge als Arbeit nachzudenken, angewöhnt, Podcasts zu hören. Zu vielen Unterschiedlichen Themen, aber 2 Podcasts haben in diesem ganzen System ein paar interessante Ideen beigesteuert:
– Lerne Psychologie (iTunes)
Der Podcast selber ist von einem Psychologen, der sich auf Wirtschaft fokussiert. Neben einigen Gedanken dazu, wie man erfolgreich ist in dem, was man tut, habe ich letzte Woche eine Folge gehört, die er mit einem anderen Publisher von Podcasts gemacht hat…
– Der Bewohnerfrei Podcast (iTunes)
Tobias scheint eine interessante Vergangenheit zu haben, hat ein diagnostizierte Lernschwäche, ist aber trotzdem erfolgreich geworden. Hier fand ich insbesondere die Folgen 121 & 122 mit Karl Pilsl interessant

Zusammenfassend ging es in der Folge mit Karl Pilsl darum, wie er ein erfolgreicher Unternehmer werden konnte. Sein einfaches Rezept war letztlich, Dinge anzupacken. Ich stimme ganz sicher nicht mit all seinen Punkten überein und sehe einiges auch anders, aber der Punkt hier ist sehr valide. Es gibt immer Möglichkeiten, Dinge zu tun, selber in die Lead zu gehen, anstatt sich passiv zu verhalten. Klar, Dinge gehen schief, aber lernen wir nicht daraus? Beim nächsten Versuchen machen wir hoffentlich Dinge anders, schauen, woran der Fehlschlag lag und versuchen das Problem anders anzugehen.
Zwei Gedanken aus dem Podcast finde ich wirklich erwähnenswert:
1) Wir haben es in der Hand, wie wir unsere Kinder erziehen. Kritisieren wir Fehler oder loben wir die Kinder für die guten Dinge. Denn übermäßige Kritik erstickt irgendwann Eigeninitiative, Lob ermutigt, weiter zu machen
2) Nur vom abwarten hat sich noch nie etwas verändert – Einfach gesagt, ich kann nicht das Ziel haben, reich zu sein und abwarten, daß es passiert (man könnte meinen, daß das oft in Castingshows kultiviert wird: ich komme an und bin morgen Superstar, ohne was dafür zu tun ….. Aber, ganz anders Thema…..)

Ich möchte zu diesen beiden Gedanken einen dritten von Matthias stellen, der zum Thema der – sicherlich im Moment für viele aktuell – Vorsätze für ein neues Jahr auch gesagt hat, daß wir alle sehr dazu neigen, zu uns selber zu Streng zu sein. Ja, wir alle wollen mehr Sport machen, dann lassen wir es bleiben und machen daraus dann früher oder später eine große Katastrophe und kommen zu dem Schluss, daß wir es doch nicht schaffen und uns das dann das Recht gibt, aufzugeben.

Ein kurzer vierter Gedanke, bevor ich versuche, meine Gedanken dann mal darzulegen: Ich hatte auf einer Firmenmesse die Chance, Ben Zander Live zu sehen. Und es war absolut inspirierend, was er gemacht hat. Dieser Mann (früher Dirigent des Boston Philhamonic Orchestra) hat es geschafft, 5000 Menschen in Orland dazu zu bringen, die Ode an die Freude zu singen – in Deutsch!!!!! und mit Passion. Wobei seine Message eigentlich sehr einfach war: Ich kann auf alles, was mir passiert, als “Downward Spiral” schauen und mich treiben lassen – ODER ich sehe es als eine Chance, was zu ändern und anders zu machen.

Eines möchte ich noch sagen, bevor ich zu den Gedanken komme. Das hier ist nicht Schwarz-Weiss. Es hat nicht mal Grauzonen dazwischen, sondern FARBEN.

Also, die Gedanken kommen letztlich auf etwas sehr einfaches zurück: Wir haben es selber in der Hand, was wir tun. Nicht irgendwer anders, sondern WIR. Wir können uns letztlich bei fast allen Dingen entscheiden, sind wir passiv oder aktiv? Wollen wir bei einer Sache am Lenkrad sitzen oder auf dem Beifahrersitz.
Ich mache das mal ein einem Beispiel fest: Wenn ich eine Wohnung gemietet habe und der Vermieter erhöht exorbitant die Miete – WER zwingt mich, weiter in der Wohnung zu leben? Ich kann mich darum kümmern, was anders zu finden, wenn ich den will. Oder ich kann nichts tun und es einfach hinnehmen.
Hier möchte ich gerne etwas einwerfen, was ich für mich versuche – nämlich solche Dinge bewußt zu entscheiden. Ich möchte nicht sagen, daß das eine oder das andere richtiger ist. Ich kann durchaus entscheiden, daß ich die Erhöhung hinnehme, weil ich selber mehr verdiene, weil mein Umfeld da ist, was auch immer. Aber eine bewußte Entscheidung sollte letztlich dazu führen, daß ich danach dann eben nicht meckere, was passiert ist, sondern mich damit arangieren kann. Ich finde das extrem wichtig, eben auch, wenn ich für mich selber zurück schaue, auf Entscheidungen, die ich in der Vergangenheit getroffen habe. Ich merke für mich selber, wenn ich sie bewußt getroffen habe, gehe ich besser damit um. Das heisst natürlich nicht, daß ich Entscheidungen nicht revidiere, aber eben nicht versuche, zu meckern. Eines der besten Beispiele hier ist hoffentlich die Ehe. Bei der Heirat werden wir gefragt, ob wir den Partner in guten und schlechten Tagen ehren wollen. Ich finde, wenn ich das mal als eine hoffentlich bewußte Entscheidung sehe, ist es auch viel einfacher, bei Probleme, die natürlich kommen, anders damit umzugehen und nicht einfach wegzulaufen. Ich hoffe, das macht irgendwie Sinn……
Der dritte Gedanke, der mir selber kam, ist der ökonomische (ja, ich bin Kaufmann, ich weiss 😉 )
Für mich spielt immer auch die Frage, wie hoch der Aufwand ist und welches Ziel ich erreichen kann, eine Rolle, um dann zu entscheiden, wie ich mit einer bestimmten Situation umgehen kann und will.

Vielleicht versuche ich einfach mal ein paar Beispiele zu bringen:
1) Bankverbindung
Ich war lange Jahre Kunde einer Bank bei meinen Eltern. Ich hatte Onlinebanking, ich brauchte keine Filiale. Aber die Konditionen wurden immer schlechter, Gebühren wurden erhoben, ich wurde bei Änderungen nicht wirklich informiert und meine Konditionen waren irgendwann individuell ausgehandelt für 1 Jahr. Letztlich irgendwie akzeptabel- aber eben auch nicht. Ich bin für mich dann irgendwann an den Punkt gekommen – in diesem Fall durch ein Angebot, das ich von einem Bekannten erhalten haben – die Bank zu wechseln. Ja, es war nervig und hat Arbeit gemacht. Aber es hat sich für mich gelohnt. Ich habe die Konditionen, die ich haben wollte, ich habe nichts verloren – außer den Ärger mit der alten Bank
2) Mein Auto
Das ganze hier ist eine sehr lange Geschichte, aber um es kurz zu machen, ich hatte mein Auto in der Werkstatt in Walldorf, es wurde etwas auf Garantie gemacht, dann sollte ich es doch bezahlen. Opel wollte die Kosten aufgrund von Prozessen nicht übernehmen, es ging letztlich so weit, daß ich schon einen Anwalt eingeschaltet hatte, bzw die Schiedsstelle. Ich habe mich dem Ärger ausgesetzt mit dem Resultat, daß ich nichts gezahlt habe und wir die Werkstatt meiden werden, bzw eben auch beim Kauf des nächsten Autos sehr viel offener schauen werden.
3) Motorradkauf
Das ganze ist eine sehr ähnliche Geschichte. Ich wollte ein Motorrad in Mannheim kaufen, der Kaufvertrag war 20 Seiten lang. Leider muß ich mich zu sehr mit Verträgen beschäftigen, ich habe ihn also gelesen und bin über einen Haufen Dinge gestolpert. Das ganze mündete in dem Angebot des Händlers, daß ich streichen durfte, was ich wollte. Aber ist das noch seriös? Ich habe für mich entschieden, daß das ganze nur Ärger nach sich ziehen wird und eben nicht gekauft – nur um dann 1 Woche später mein jetziges Moped zu finden!

Diese Liste geht weiter, aber ich hoffe, man sieht die drei Punkte, die ich eben oben beschrieben habe….. Wir haben eigentlich immer eine Möglichkeit, etwas zu ändern, wenn wir es wollen. ABER es bedeutet Arbeit, es bedeutet manchmal Ärger und vor allem, daß wir aus unserer Comfort Zone raus müssen. Aber ich finde für mich, daß es das oft wirklich wert ist.
Die Amerikaner haben ein sehr schönes Sprichwort – The only constant is change. Wir können Änderungen und Wandel nicht aufhalten. Wir können es nicht verhindern, daß sich unser Umfeld ändert, das tut es jeden Tag. Oder daß unsere Lieblingsband ein scheiss Album aufnimmt, ihren Stil verändert oder was auch immer. Aber wir haben doch alle einen Verstand, um ihn zu gebrauchen und zu entscheiden, wie wir damit umgehen und welche Möglichkeiten das ganze für uns hat! Eine Änderung ist immer auch eine Chance für uns, weil sich eine Variable im System ändert, weil wir vielleicht Dinge leichter tun können als vorher.
Ich würde für mich selber auch sogar so weit gehen, zu sagen, es hält uns auch geistig fit, es verhindert, daß wir einrosten, wenn wir es akzeptieren können, daß sich Dinge ändern und wir es nicht verhindern können. Das alles macht das Leben leichter, macht es viel einfacher mit Veränderungen umzugehen.

Wir können für uns selber entscheiden, was und wer wir sein wollen: Der Beifahrer, der passiv ist oder der Fahrer, der steuert.

Vieles davon hören wir schon in der Sprache, wie wir selber kommunizieren. Meine Eltern sagen immer so schön “Wir müssen zu XYZ auf den Geburtstag” oder “Wir müssen ja abc machen”. Für mich ist das ein eindeutiges Zeichen, daß man sich in eine total passive Rolle zurück zieht – und in diesem besonderen Fall – auch alle anderen für das eigene Leben verantwortlich macht. Aber fragt Euch mal selber – stimmt das? Wer ist für verantwortlich für DEIN leben?

In diesem Sinne – fangt an, irgendwo aktiv zu werden, etwas zu ändern. Nehmt Euch nicht gleich die großen Probleme vor- Übt erst und löst Probleme Schritt für Schritt. Ich habe gestern einen klagen Satz gehört, den ich hier zum Abschluss einfach noch mal zitieren möchte:
“wenn was nicht funktioniert, ist es doch viel besser wenigstens zu versuchen, es ändern, als gar nichts zu tun. Denn durch das nichtstun ändert sich schon mal überhaupt nichts, es kann nicht besser werden!”

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moved to an iPhone

Those of you who know me for a while know that I am convinced in using Linux and Linux based systems. So after I moved to a Mac for work a few month ago I now also swapped my last Android phone out a month ago.
Basically there is a very simple reason for it. I am playing with Gadgets quite a bit and like to support good new ideas when I can and it makes sense for me. One of the latest gadgets was pace, a dongle for the car that enables a set of nice features like understanding error codes and tracking. And this gadget – amongst some others were not working for me anymore. Meaning, I had outages and data was not captured correctly.
My impression was that the bluetooth stack on my Nexus 5x was becoming more and more part of the problem. Google is doing monthly updates but the problems remained.
So with these issues (also on a few other gadgets) and a support statement that said: “… yes, we have problems with a few Android phones and don’t know why ….” I really started to think about an iPhone for personal use as well. And it got supported by the noise around the number of security updates Google was shipping in the monthly updates.
The final push was given to me by a security consultant from my company who was also saying that he is really concerned about Android and Apple had done a good in documenting their security practices.

So – I am now using an iPhone and it works well. It’s not perfect, but it feels more stable than the later experience w/ the latest Android versions.

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10 days on a Mac

For those of you who know me, you guys know that I am a Linux lover. I switched to Ubuntu completely a few years ago, for work and for personal computer use, wherever I could. Yes, there is still a Windows VM in the house, but that gets rarely booted and only for some special usage patterns like Tax declarations or update of my Logitech Harmony. Pretty much everything else is Linux, including a set of Raspberry PI’s.

Now, a few weeks ago, a colleage offered me to get me a Mac. As you might know I work for IBM and IBM gives employees a choice these days to either get a Windows machine or a Macbook Pro. Standard Model is a 13” machine, but as I got some capital approved, I was able to order the machine I wanted. So I decided for the 15” machine to get some more power for certain tasks that I am doing from time to time.

Having said all that, I was really thinking about it in the beginning if I would be ready to try a Mac. Honestly, I am pretty happy with Linux, it does (most of the times) what I need it to do and it is fast. The only really issue over the last weeks was a virtual machine that took me in the end more than 5 minutes to boot up. It even felt more like 10 minutes before I was able to get some work done on the machine. Sure, that was due to the i5 and only 8GB memory on my thinkpad, nevertheless, it was annoying.
The other thing was that the support of Linux as a desktop OS is mostly an issue. Most apps which are not native web apps often only work through workarounds, you can get them working, but it takes one thing especially: time and patience.

So again, when the offer was made to get the Macbook, I said “ok, I’ll try”.

The machine arrived last Wednesday. Of course unboxing is great, the machine has a nice look and feel.
So I got it hooked up and started it. To make a long story short, the setup was easy, IBM provides good tools to setup the machine and get it configured. The only bad thing I experienced was the fact that I could at certain points not fugure out if the machine was hanging or still doing something as there is no indicator of HDD activity. That still feels weird.

So, after the setup of the tools IBM provides, the next step was getting some tools that I used on my Linux machine. To my great surprise, a lot of those are available. So I started to download the main tools and hit the first roadblock. A lot of the freeware packages were not signed by the developer and IBM had set the security to not allow installation of those packages. Google helped to solve that problem and up to now there is only one package I could not get installed – and that is not a terrible thing as MacOS has the functionality already build in.

Talking about MacOS, that was the other thing I was really worried about. My biggest worry was that it would limit me to much coming from Linux. But after a week into it, I think if you know what you need to do, MacOS let’s you do it. For example, I was missing my music and picture folders, easy access to my home folder and the ability to spread things our in my home directory. There were enought tutorials available to get going and now, more than a week into using the Mac I feel ok.
This morning I even got the mounting of my nfs shares done, so I am hooked up into my home network almost like I was on linux, with a few more things that I still need to fix. But there is no major hurdle.

The handling overall is different, but not bad. Having been a user of Unity on Ubuntu, the switch felt easy to MacOS as concepts are pretty similar overall. But the keyboard shortcuts are different, so is the keyboard. Yesterday for example, when writing emails, I constantly closed Thunderbird by mistake as
1) the @ sign on the German keyboard is on the Q
2) and Alt-GR on Linux is at the same locationan on the Windows keyboard as the Command key on the Mac – so I was constantly hitting Command-Q
But as I am mostly using keyboard shortcuts anyway – old habit – I was pretty quickly getting my handle on MacOS.

The other thing I am finding weird is that you have to specifically close an app on the Mac. That remains weird, as I try to keep my desktop Clean and really get things shut down. But again, if you are rather using the keyboard than the mouse, it’s not a real issue.

So – what’s the net here. I am surprised how smooth the switch to Mac was for me. I can work productive with it and I have not really used my other Laptop (except for copying data from it to the mac) in a week. I get things done on the Mac. And I feel I can get it to where I need it to be.

Last, but not least, the real WOW moment I had after I had migrated the virtual machine I was talking about earlier to the Mac. It took a while (80GB of disk at this point) – but the machine boots in the mac in about 10 seconds, compared to almost 10 minutes before. That clearly is a gain of productivity, as well as the ability to use tools I need of the shelf and natively install them on the Mac.

So – will keep you posted how I progress.

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Was ist ein guter Vater?

Meine Frau hatte mich vor einigen Wochen darauf angesprochen, bzw vorgeschlagen, bei einem Interview zum Thema “moderne Väter” für eine lokale Zeitschrift mitzumachen. Zunächst fand ich den Vorschlag reizvoll und interessant, aber kurz vor dem ersten Termin gab es einige kleinere Probleme, die mich an der Qualifikation zu diesem Thema doch haben zweifeln lassen, da ich mich in genau diesem Moment eben nicht als guter Vater gefühlt habe.

Ich kann mich heute nicht mehr genau an die “Probleme” erinnern, aber es war etwas, wo wir als Eltern die üblichen Meinungsverschiedenheiten zur Erziehung unserer Tochter hatten, bzw das eine oder andere, was ich getan habe, von meiner Frau als nicht richtig gesehen wurde. Letztlich kam dann auch noch einiges an unprofessionellem Verhalten seitens des Verlages dazu (eMail vom Fotografen an alle Väter mit sichtbaren eMail Adressen), so dass ich dann letztlich abgesagt habe.

Heute habe ich dann den Artikel gelesen – und bin ehrlich gesagt froh darüber, dort nicht vertreten zu sein. Warum?Nun, zum einen erscheint mir der eigentliche Artikel sehr oberflächlich.

Es geht im wesentlichen um generelle Probleme, Literatur zu dem Thema.

Es geht aber vor allem um eines nicht: DIE VÄTER.

Das fand ich schon etwas komisch.

Die Väter selber kommen nur in kurzen Textabschnitten zu Wort. Und auch diese sind in meinem Empfinden eher belanglos bzgl Ihres Inhaltes. Die Varianz reicht von: Ich arbeite nur noch 100%, um für meine Kinder da zu sein, über: Mir ist es wichtig, gemeinsam zu essen bis hin zu “was soll das ganze Thema eigentlich, ich gehe arbeiten, meine Frau ist zuhause. Alles gut”. Informationsgehalt geht für mich wirklich gegen Null, es fühlt sich an, als müsse hier etwas bearbeitet werden, dass sich entweder nicht bearbeiten lässt oder das gar nicht richtig durchdrungen werden soll.

Letztlich ist das Thema sicherlich sehr interessant, denn es stellen sich natürlich mal mindestens 2 Fragen:1) Was ist eigentlich ein guter Vater?2) Wie lässt sich das “guter Vater” sein mit dem Alltag vereinbaren Grundsätzlich denke ich, dass ein Guter Vater zu sein immer eine sehr persönliche Einschätzung ist, denn letztlich gibt es hier genau einen Personenkreis, der qualifiziert ist, hier ein Urteil zu fällen: die eigene Familie!

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass wir hier immer wieder über unsere eigenen Rollen reflektieren, Probleme besprechen und versuchen, an uns zu arbeiten, unser Kind zu unterstützen und zu führen, Ihm Räume zu schaffen, sich zu entwickeln und sich zu entfalten. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, wir sind nicht immer einer Meinung, aber ich denke, wir sind insgesamt gute Eltern. Somit sind wir wohl auch eine gute Mutter, bzw ein guter Vater. Auch wenn es natürlich immer wieder Ausreißer gibt und das nicht jeder in der Familie zu jeder Sekunde so empfindet.

Die eigentlich interessante Frage ist allerdings, was ist das Wertesystem eines guten Vaters. Auch das ist ganz sicher sehr persönlich. Und hier treffen eben Sichtweisen aufeinander. Als Vater ist einem sicherlich wichtig, für die Familie sorgen zu können, auch finanziell. Als Mutter ist es einem wichtig, dass der Vater aktiv am Familienleben und der Kindererziehung teilnimmt. Als Kind ist es vielleicht noch am einfachsten. Da ist es wichtig, dass man Aufmerksamkeit und Liebe bekommt. Dass man ernst genommen wird.

Als jemand, der nicht sagen kann, dass er eine gute Kindheit hatte und die Eltern, die er sich gewünscht hat, versuche ich, viele Dinge anders zu machen als mein eigener Vater. Ich versuchen explizit Zeit für mein Kind zu schaffen. Ich versuche neben all meinen persönlichen Bedürfnissen auch denen der Familie nachzukommen. Das ist natürlich nicht immer einfach, ein stetiges Abwägen von Dingen. Aber es gehört dazu. Das gleich gilt auch für den Spagat zwischen Job (materielle Absicherung) und Zeit für die Familie (emotionale Absicherung). Ich empfinde dies als stetigen Kampf zwischen beiden Sachen, denn beides vernünftig parallel nebeneinander hinzubekommen, ist nahezu unmöglich!

Und ich fühle mich da selber auch sehr oft zerrissen.

Inzwischen bin ich auch schon mitten in der zweiten Frage: Wie kann ich meine Vaterrolle mit dem Alltag vereinbaren. Wahrscheinlich geht das nur, wenn ich jedes Mal überlegen, wie ich welche Prioritäten gerade setzen muss. Was ist gerade wichtiger? Der Chef, ein wichtiger Deal oder eine Aktivität mit der Familie. Um das etwas einfacher zu gestalten, versuche ich mit an Tag und Tageszeit zu orientieren. An Werktagen zu normalen Arbeitszeiten geht meistens der Job vor, ansonsten versuche ich, der Familie und gemeinsamer Zeit mehr Priorität einzuräumen. Das ganze ist natürlich nicht schwarz-weiß, auch nicht grau: Es gibt ganz viel Farbe zwischen schwarz und weiß.

Letztlich zählt nur eins, dass der Mix aus all diesen Dingen für die wichtigen Personen im Leben – der Familie – ok ist. Aber da sich alles immer wieder ändert, hilft es letztlich nur, das ganze immer wieder zu reflektieren und vor allem auch von allen Seiten offen über eigene Bedürfnisse zu reden, auch über Dinge, die nicht gut gelaufen sind. Und daran zu arbeiten.

Wir alle ändern uns permanent, entwickeln uns. Und ich denke, eines ist wahrscheinlich eindeutig. Ein guter Vater zu sein ist immer eine Betrachtung einer Situation. Ich kann jetzt ein guter Vater sein, in 5 min bin ich es dann vielleicht genau nicht.

Von daher denke ich, dass mein Schluss hier ist, neben der Tatsache, nicht bei dem Artikel mitgemacht zu haben, dass wir alle, die wir Väter sind, das in jedem Moment sind, dass wir in jeder Situation Entscheidungen treffen müssen. Und genau diese sollten wir versuchen, bewusst zu treffen. Entscheide ich mich gerade für den Job oder die Familie? Am besten haben wir einen Grund für die Entscheidung. Ich kann für mich sagen, ich fahre damit ziemlich gut, mir gegenüber. Ich versuche Entscheidungen bewusst zu treffen, wenn ich muss. Dann habe ich für mich und andere eine klare Kante. Und damit lässt sich meistens besser umgehen, als wenn eine Entscheidung nicht nachvollziehbar ist für andere. Es macht nichts besser. Aber ich denke, dass mein Kind dann weiß, woran es ist, warum ich gerad etwas nicht tun kann, was es möchte. Meine Erfahrung bisher ist, dass das gut funktioniert.

Und vielleicht ist das auch ein wichtiger Teil davon, ein guter Vater zu sein: Gut mit dem Kind und der Partnerin zu kommunizieren.

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fixing a long term Ubuntu boot issue

I am an Ubuntu user – for years. For work and personal use. But lately I was struggling with my Thinkpad T530 during boot. It would just freeze during boot process. After I had to do an emergency update 2 weeks ago the issue went from “happens twice a week” to “happens every boot”, with me trying to boot the machine several times yesterday before it would come up. So I took a few minutes yesterday to write down the error messages, read blogs and look for a solution.

What became obvious was that it was related to ACPI – power management and the Laptop screen. I had seen the machine hanging during boot there multiple times but only yesterday I really digged into the issue. Lenovo Thinkpads (amongst a few others) have specific ACPI settings and packages – which seem to be part of the V4 kernel these days (at least no additional packages). I think I am running a configuration which is not really common as I think most other users are not experiencing issues.
Anyway, to make a long story short, I found this article yesterday. It gave me the right hint as the issue was related to the Backlight of my LCD (that was the error message during boot). So I followed the suggestions and tweaked /etc/default/grub from

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=”quiet splash”

to

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=”quiet splash thinkpad-acpi.brightness_enable=1 acpi_backlight=vendor”

after this change, you need to update Grub by running

sudo update-grub

to write the changes to your actual Grub config. Now for a few boots the machine das what it is supposed to to – it simply boots. Good achievement before moving to vacation later today 🙂
P.S.: To be honest, I only partly wanted to blog about this 😉 What I mostly wanted was to make a note somewhere so I could find it when needed 🙂
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Kodi reinstallation

Today I did setup a Raspberry Pi 3 to replace my very old- single core Raspberry that was running XBMC first, later Kodi, a freeware Media center player. So if people are looking to get a simple, just working media center player that can connect to NFS shares, Windows (SMB) shares and can also stream from the Internet and support DLNA as well as Airplay – here you go (assuming of course you are not afraid of a Linux commandshell, if so, use a Windows PC 🙂 )

The setup of the PI (4th one in our house) was nothing but a breeze. Downloaded Raspbian, followed the install instructions. Then the Raspby is pretty much up and running, you only need to run the raspi-config command to grow the file system and setup a few other things.
Installing kodi is simple “sudo apt-get install kodi” – to get it started automatically, set the autostart value in /etc/default/kodi to 1.
So far so good. But I had some issues getting video to work. Of course, I was missing the codes, but I don’t think that was the only problem. What was really missing is you have to give the gpu minimum 256 MB of RAM to work properly. This can be done with the raspi-config under advanced config and A3 Memory Split.

Now I was able to populate the media library and everything works like a charm. It is significantly faster in its response time than the old model. so the whole media player is now around 60€ – not really bad. To not keep more devices than I needed I retired an old netgear player immediately.
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few thought (technical stuff this time)

I know I have been quite for a while. There are plenty of things to do at work and around work – but all good.

Recently I just started a really dumb thing: Upgrading my Laptop from Ubuntu 14.04 LTS to 16.04 LTS. That experience was not great, the machine froze in the middle of the upgrade process and did not start afterwards (only with the fall-back USB stick). I am still not sure what the issue was, but I found a few things to be really tricky after the upgrade as I was expecting a few hick-ups to get started again.
a) I absolutely HAD to disable the security chip on my thinkpad, otherwise Ubuntu won’t start.
b) I turned off UEFI
c) I keep having issues with USB – likely because of an external USB hub that has an external power supply. Removed the power supply, will see if that makes a difference (seems to be a known problem)
d) I had the issue discribed here with the mei module. Did blacklist it
e) I am also experiencing issues with NFS shares. I used to mount them during boot time from my QNAP NAS, but that seems to REALLY slow down the boot process significantly. Removed that for now
So far, so good, still a few more things to fix, but getting there. Luckily my company Thinkpad was the last machine to be upgraded. Of course timing was bad as I had to urgently work on a few things on a deal in parallel ….
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